Der Heimatverein Zeigerheim kümmert sich um Sanierung des Brunnens im Ort Von Martin Gerlach Zeigerheim. Der neue Brunnen in Zeigerheim ist ein echter Blickfang, da sind sich viele Zeigerheimer einig. Vor kurzem wurde er mitten im Dorf eingeweiht und hat inzwischen seine Bewährungsprobe bestanden. Denn - und das steht im Gegensatz zum alten Brunnen - er hält nach wie vor dicht und gibt kein Wasser frei. "Wir sind stolz auf den Neuen", sagt Maren Kruschwitz vom Heimatverein Zeigerheim. Schließlich haben die engagierten Mitglieder die Sanierung des Wasserspenders organisiert und reichlich Arbeit darin investiert. Geld haben sie gesammelt und nach und nach immer mehr Menschen für die Sanierung gewonnen. Denn nicht jeder sei von vornherein für die Aktion gewesen, verrät Kruschwitz. Auf diesem Weg bekamen die Mitglieder des Vereins auch die Stadt Bad Blankenburg mit ins Boot. Sie schoss über die Hälfte des Geldes, die die Sanierung kostete, für die Maßnahme hinzu. Die restlichen Mittel stammen von Spenden und vom Heimatverein selbst. Doch nicht irgendeinen Brunnen haben sich die engagierten Zeigerheimer von einem Quittelsdorfer Steinmetz anfertigen lassen. Der Sandstein, aus dem das neue Modell besteht, stammt vom selben Steinbruch, von dem auch die Steine für die Dresdner Frauenkirche kommen. "Uns war es wichtig, dass der Brunnen gut in unser Dorf passt, schließlich soll er ein echter Blickfang sein", erklärt Kruschwitz. Sandstein gäbe es zwar auch in Zeigerheim, doch der aus Pirna halte ewig, sagt sie, ohne Zweifel aufkommen zu lassen. Und für lange ist der neue Brunnen auch gedacht. Länger soll er halten als seine Vorgänger. Genutzt werden kann er übrigens auch. Zum Trinken eigne sich das Wasser zwar nicht, aber zum Befüllen des einen oder anderen Zeigerheim Pools reiche es allemal. Dafür gibt es eine eigene Vorrichtung.Uns war es wichtig, dass der Brunnen gut ins Dorf passt, schließlich soll er ein echter Blickfang sein. |