Philipp Langer gewinnt Geografie-Olympiade am Fröbelgymnasium Bad Blankenburg Von Roberto Burian Bad Blankenburg. 80 Schüler der Klassenstufen sechs bis zehn des Bad Blankenburger Fröbelgymnasiums beteiligten sich gestern Morgen an der bereits neunten Geo-Schulolympiade. Der Sieger qualifizierte sich für die Landesolympiade im Wettbewerb "National Geographic Wissen , dem größten Schülerwettbewerb Deutschlands. 25 Fragen mussten in der Aula der Schule innerhalb einer begrenzten Zeit beantwortet werden, wobei für eine erfolgreiche Teilnahme fundiertes Wissen aus dem Geografieunterricht allein nicht ausreichte. Nach Auswertung der schriftlichen Arbeiten lagen Philipp Langer und Franz Jagieniak (Klassenstufe zehn) gleichauf, so dass ein "Stechen entscheiden musste. Hier erwies sich Langer denkbar knapp als der Bessere. Auf den Plätzen folgten die Zehntklässler Tobias Körschens und Anna Eisenberg als bestes Mädchen. Nach getaner Arbeit konnten die Mädchen und Jungen den Abenteurer Thomas Heinze begrüßen. Der ehemalige Schüler der Bad Blankenburger Bildungseinrichtung stellte in einem kurzen Ausschnitt seinen nächsten Reisebericht vor. Unter dem Motto "Die Grenzen Europas möchte er im April sein Publikum in Wort und Bild auf eine 20 000 Kilometer lange Reise mitnehmen. Diese führte ihn im Zeitraum von vier Monaten vom tiefsten Norden Russlands (300 Kilometer nördlich vom Polarkreis) entlang des Uralgebirges zum Kaspischen Meer durch die kasachischen Stätten nach Kirgisistan und Usbekistan. Über Georgien ging es dann zur Endstation Istanbul. Heinze zollte den Erdkunde-Assen seinen Respekt und gab zu, auf die eine oder andere Frage auch nicht sofort die richtige Antwort gewusst zu haben. Die Schüler ihrerseits finden das Leben des Abenteurers recht aufregend, und so mancher könne sich schon vorstellen, ähnliche Touren, wenn auch nicht ganz so spektakulär, zu unternehmen. "Ich bin von Südamerika, den Leuten und ihrer Art zu leben sehr angetan und habe die beiden Vorträge von Thomas Heinze dazu gesehen. Ich fand sie sehr interessant und lebendig , meinte Anna Eisenberg. Deshalb haben sich die meisten Schüler den Termin im April schon vorgemerkt. Ich finde die Vorträge von Thomas Heinze sehr interessant und lebendig. |