Großgölitz und Kleingölitz
(eingemeindet 1993)

Die zur Stadt Bad Blankenburg gehörenden Ortsteile Großgölitz und Kleingölitz liegen am Fuße der Kesselwände und entstanden im 11. und 12. Jahrhundert, erste schriftliche Erwähnungen als "Golys" und "Wenyngin Geels" gibt es erst ca. 200 Jahre später. Der Ortsname geht auf das slawische goly (kahl) oder gola (Heide) zurück und bezeichnete das im Nordteil beider Fluren auffallend kahle und steile Berggelände der Kalksteinfelsen, die gemeinsam mit dem angenehmen Klima und herrlichen Wanderwegen heute geradezu zum Verweilen einladen.

Seit dem 13. Jahrhundert bauten die Gölitzer an den Hängen Wein an, im 18. Jahrhundert entwickelten sich an gleicher Stelle die Zentren des Lavendelanbaus eine Tradition, die Bad Blankenburg als das Lavendeleck im "Thüringer Kräutergarten" seit den 1990er Jahren mit Lavendelfest und Lavendelkönigin feiert.
Großgölitz - Blick von der Schippche - Bildautor: Matthias Pihan, 16.09.2018
Großgölitz - Blick von der Schippche
Kleingölitz - Blick vom Heidenberg - Bildautor: Matthias Pihan, 26.04.2015
Kleingölitz - Blick vom Heidenberg
In Großgölitz lädt die Destillerie Lindner, wo es u.a. den Lavendelschnaps gibt, zum Genießen sowie der Skulpturenpark des Kettensägenkünstlers Florian Lindner (Holz-Flori & Friends) zum Besichtigen ein.

Kleingölitz hat einen sehr aktiven Landfrauenverein, der gemeinsam mit der Feuerwehr auf dem neu gestalteten Festplatz oder im Kulturhaus für gesellige Höhepunkte sorgt. Eine Bungalowsiedlung erwartet ebenfalls ihre Gäste.
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